Kirche findet Stadt

KircheFindetStadt: Eine Bücherkiste voller Hoffnung für Germersheim

Foto: Simone Nelles

Wenn Kirche Stadt findet, dann auch im Bücherregal: Die Prot. Kirchengemeinde Germersheim hat der Stadtbibliothek eine „Hoffnungsbücherkiste“ im Wert von 490 Euro gespendet – voll mit Geschichten, die trösten, inspirieren und Mut machen.

Pfarrer Traugott Oerther, Gemeindediakonin Jasmin Schulz und Presbyteriumsmitglied Annika Saltzer überreichten die rund 20 Bücher an Iris Müller, Leiterin der Stadtbibliothek. Mit dabei: Bürgermeister Marcus Schaile – sichtbar begeistert über das Engagement. „Solche Aktionen zeigen, dass Kirche in Germersheim präsent, lebendig und nah an den Menschen ist“, sagte er bei der Übergabe.

Die Bücher reichen von farbenfrohen Kinderbibeln über Vorlese- und Andachtsbücher bis hin zu Titeln zu Themen wie Trauer, interreligiösem Dialog und kritischem Glauben. Besonders beliebt: „Glauben heißt nicht Hirn ausschalten“ – ein Buch, das Jugendliche ermutigt, Glauben und Denken zusammenzudenken.

„Wir wollen zeigen, dass Kirche etwas zu sagen hat – mitten im Leben der Stadt“, sagt Pfarrer Oerther. „Und manchmal beginnt dieses Gespräch mit einem Buch.“
Auch Iris Müller freut sich über die neue Partnerschaft: „Wir möchten religiöse und spirituelle Themen stärker in die Bildungsarbeit einbinden – diese Bücher sind dafür ein wunderbarer Start.“

Ganz bewusst wurde das Paket bei einer örtlichen Buchhandlung bestellt – ein Zeichen für gelebte Verbundenheit mit der Stadt.

📖 Die „Hoffnungsbücherkiste“ steht ab sofort in der Stadtbibliothek Germersheim bereit.