Diakonie, Caritas und Weltkirche spenden für Corona-Hilfe weltweit

Spendenaufruf der Diakonie Katastrophenhilfe und Caritas International – 60.000 Euro für weltweite Hilfsprojekte

Foto: Diakonisches Werk Pfalz

Speyer. Das Diakonische Werk der evangelischen Kirche der Pfalz, der Caritasverband für die Diözese Speyer und das Referat für Weltkirche des Bischöflichen Ordinariates Speyer rufen angesichts der Corona-Pandemie und der weltweiten Auswirkungen zu Spenden auf und spenden selbst zusammen 60.000 Euro an die internationale Katastrophenhilfe der Diakonie und an Caritas International.

„Das neuartige Coronavirus Sars-CoV-2 breitet sich weltweit immer stärker aus. Mittlerweile sind mehrere tausend Menschen an dem Virus gestorben. Immer mehr Länder versuchen, die Ausbreitung zu verlangsam“, schreibt die Katastrophenhilfe der Diakonie. „So sind beispielsweise Menschen in Flüchtlingscamps großen Risiken ausgesetzt, da die hygienischen Bedingungen ohnehin schon schlecht sind und die medizinische Versorgung unzureichend ist. Wir sind im engen Austausch mit unseren Partnerorganisationen und stehen für weitere Hilfe bereit“, so das Hilfswerk.

„Das Virus kennt weder Landesgrenzen noch unterscheidet es zwischen Nord und Süd oder arm und reich. Auch in Deutschland und Europa scheint nichts mehr so zu sein, wie es vorher war“, greift auch Caritas International das Thema auf. „Und doch gibt es große Unterschiede: Während wir in Europa über funktionierende Sozialsysteme, moderne Gesundheitssysteme und weitgehend gefüllte Supermarktregale verfügen, trifft das Virus in anderen Ländern auf eine verarmte Bevölkerung und schlechte oder nicht vorhandene medizinische Infrastruktur.“ Viele Millionen Menschen, die schon vorher in prekären Arbeitsverhältnissen beschäftigt waren, müssen hungern, weil sie durch die so genannten Lockdowns ihre Arbeit verloren haben. Sie stehen sprichwörtlich mit leeren Händen da und können sich keine Lebensmittel mehr leisten. Als weltweit tätiges Hilfswerk mit Partnerorganisationen in beinahe jedem Land dieser Welt steht Caritas international den von Covid-19 besonders bedrohten Menschen zur Seite.

Corona-Nothilfe weltweit

Wie schnell sich das Virus verbreitet und wie lebensgefährlich eine Erkrankung mit COVID-19 ist, hängt stark vom Gesundheitssystem des betroffenen Landes ab. „Entscheidend ist allerdings auch, wie gut die Bevölkerung informiert und über hygienische Vorsichtsmaßnahmen aufgeklärt werden kann“, betont die Diakonie Katastrophenhilfe. In Ländern mit fragilen Gesundheitssystemen können aus relativ wenigen Infektionen in kurzer Zeit tausende Fälle werden und zu einer großen Katastrophe führen. Deshalb verbessert die Katastrophenhilfe der Diakonie gemeinsam mit ihren Partnerorganisationen weltweit Hygienebedingungen für Menschen in Not. Dazu werden Latrinen und Handwaschstellen gebaut, dringend benötigte Hygieneartikel wie Seife, Handtücher und Desinfektionsmittel verteilt. Um gezielt helfen zu können ermittelt das Hilfswerk die konkreten Bedarfe vor Ort und führt breit angelegte Aufklärungskampagnen durch. So wird gezeigt, wie richtiges Händewaschen vor ansteckenden Krankheiten schützen kann.

In mehr als 80 Ländern unterstützt Caritas international Menschen im Kampf gegen das Coronavirus. Einerseits wurden seit Ausrufung der Corona-Pandemie viele bestehende Projekte um Corona-Komponenten erweitert. Andererseits konnte Caritas international mehr als 40 neue Hilfsprojekte in Afrika, Asien und Lateinamerika starten. Um diese Arbeit zu ermöglichen, wurden eigens ein "Corona-Hilfsfonds" eingerichtet.

Spenden an die Katastrophenhilfe Diakonie

Evangelische Bank
IBAN: DE68 5206 0410 0000 5025 02
BIC: GENODEF1EK1
Stichwort: Corona-Hilfe weltweit

Spenden an Caritas International

Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe
IBAN: DE88 6602 0500 0202 0202 02
BIC: BFSWDE33KRL

Stichwort: Corona-Hilfen weltweit