Aufruf zum ökumenischen Glockenläuten

Täglich um 19.30 Uhr als hörbares Zeichen der christlichen Gemeinschaft und der Ermutigung

Die Evangelische Kirche der Pfalz (Protestantische Landeskirche) und das Bistum Speyer wollen in der aktuellen Krise ein weiteres ökumenisches Zeichen der Solidarität und der wechselseitigen Verbundenheit setzen.
Daher rufen Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann und Kirchenpräsident Dr. h.c. Christian Schad dazu auf, ab Donnerstag, dem 26. März, in allen Kirchen in der Pfalz und im Saarpfalzkreis abends um 19.30 Uhr die Kirchenglocken läuten.

Die Gläubigen sind auf diese Weise landesweit eingeladen, einen Moment innezuhalten und sich im Gebet mit den Erkrankten und Besorgten, den Ärztinnen und Ärzten sowie Pflegenden, aber auch mit allen zu verbinden, die für unsere Sicherheit und Versorgung da sind. Die Gläubigen können beispielsweise ein „Vater unser“ beten oder das ökumenische Gebet mitsprechen, das Bischof Dr. Wiesemann und Kirchenpräsident Dr. h.c. Christian Schad entworfen haben.

Möglich ist auch, einen Moment stille zu werden und an die Menschen zu denken, die einem lieb sind oder die sich in ihrer Existenz gefährdet sehen. Darüber hinaus sind alle eingeladen, in der Zeit des Glockenläutens und des gemeinsamen Gebets eine Kerze ins Fenster zu stellen.

In Rheinland-Pfalz und im Saarland haben sich die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau und das Bistum Trier ebenfalls diesem ökumenischen Zeichen angeschlossen um so ein hörbares Zeichen der christlichen Gemeinschaft, des gegenseitigen Trostes und der Ermutigung zu setzen.